How to kill Fate – Saskia Louis

Fate Dilogie: 1. How to fight Fate | 2. How to kill Fate
Ueberreuter Verlag | 416 Seiten | 20€ D Klappenbroschur → Zum Verlag | 13.01.2026 | Fantasy

Werbung | Rezensionsexemplar

Was erwartet euch?

Ihr ganzes Leben lang hat Kiana den Göttern von Anima vertraut.
Doch seit sie den Schicksalsbrechern Tyron und Nevin begegnet ist, gerät alles ins Wanken, woran sie je geglaubt hat.
Wenn wahre Liebe nur durch die Verknüpfung der Schicksalsbänder möglich sein soll – warum empfinden Tyron und sie dann so verdammt viel füreinander?
Und warum entwickeln die beiden plötzlich neue Kräfte, die alles übersteigen, was für Novizen des Schicksals- und des Kriegsordens möglich sein sollte?
Als Tyron gefangen genommen wird und in Lebensgefahr schwebt, muss Kiana all ihre Fähigkeiten dafür einsetzen,
ihn zu retten und schließlich die Wahrheit über die Götter und ihre Motive aufzudecken!
(www.ueberreuter.de)

Über die Autorin

Saskia Louis kam 1993 mit einer Menge Fantasie zur Welt, die sie seit der vierten Klasse nutzt, um Geschichten zu schreiben. Sie wuchs in Hattingen auf und über die Jahre hat sie ihr Zuhause in Fantasy und amüsanter Frauenliteratur gefunden. Heute wohnt sie in Köln und träumt davon, den Soundtrack zu der Verfilmung eines ihrer Bücher zu schreiben.
(www.ueberreuter.de)

Meine Meinung

“»Siehst du! Du weißt, dass es stimmt! Wer sagt, dass man nur einen Seelenverwandten haben kann? Wer sagt, dass man sich nur einer Person eng verbunden fühlen kann? Wer sagt, dass sein Seelengefährte wichtiger ist als jeder andere Mensch?«” (How to Kill Fate, Kapitel 13)

Das Cover passt farblich zum ersten Band und hat schöne Details.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und sehr humorvoll, sodass man sehr gut mit den Charakteren mitfühlen kann. Dabei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonisten Tyron & Kiana erzählt.

Schon im ersten Band durchlaufen sowohl Kiana als auch Tyron eine bemerkenswerte persönliche Entwicklung, die sich im zweiten Band spürbar weiter entfaltet. Besonders Tyrons Perspektive auf die Welt hat mich dabei immer fasziniert, weil er sich nicht mit einfachen Schwarz-Weiß-Denkmustern zufriedengibt. Am meisten berührt mich jedoch, wie vielfältig Liebe hier dargestellt wird – in ihren unterschiedlichen Facetten, Bedeutungen und Formen, die alle ihren eigenen Raum bekommen.

Die Handlung entfaltet sich dabei spannend und voller Action: Während Kiana und Tyron um ihre Liebe jenseits der Seelenverwandtschaft kämpfen, stoßen sie immer tiefer auf Intrigen und verborgene Geheimnisse der Götter. Mit viel Humor hinterfragt die Autorin das Konzept der Seelenverwandtschaft und rückt stattdessen die Vielfalt unterschiedlicher Liebesformen in den Mittelpunkt. Abgerundet wird das Ganze durch ein mitreißendes, actiongeladenes Finale. Insgesamt ist die Dilogie äußerst unterhaltsam und fesselnd, zugleich aber auch von einer wichtigen Botschaft getragen – weshalb ich sie euch nur wärmstens empfehlen kann.

Mein Fazit

How to Kill Fate überzeugt vor allem durch seine spannende und actionreiche Handlung. Während Kiana und Tyron gegen ihr vorbestimmtes Schicksal kämpfen, geraten sie immer tiefer in Intrigen und die Geheimnisse der Götterwelt. Dabei sorgen überraschende Wendungen, Humor und ein mitreißendes Finale für durchgehend hohe Spannung. Insgesamt ist die Dilogie sehr unterhaltsam und vermittelt zugleich eine wichtige Botschaft – für mich eine klare Leseempfehlung.

©
Foto: Jennifer Boldt
Cover: Ueberreuter Verlag

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