An Ocean Between Us – Nina Bilinszki

Between-Us: 1. An Ocean Between Us Leseprobe | 2. A Fire Between Us
Knaur | 352 Seiten | 12,99€ D → Paperback | 01.09.2020 | New Adult

Werbung | Rezensionsexemplar

Avery Cole will nichts anderes als Ballett tanzen, doch dann zerstört ein schwerer Autounfall ihren Lebenstraum. Sie wird nie wieder tanzen können.
Am Boden zerstört beginnt Avery ein Studium am LaGuardia Community College – obwohl sie eigentlich gar nicht weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Und dann begegnet sie in ihrer ersten Vorlesung auch noch einem Typen, der arrogante Kommentare über ihre Verletzung ablässt: Theo Jemison, dem gefeierten Star-Schwimmer des Colleges. Nur dumm, dass Schwimmen eine der wenigen Sportarten ist, die Avery mit ihrem kaputten Rücken noch bleiben. Und natürlich ist es ausgerechnet Theo, der ihren Kurs trainiert.
Wohl oder übel verbringt sie mehr Zeit mit ihm und lernt eine völlig andere und viel nettere Seite von ihm kennen, die er sorgsam hinter der arroganten Fassade verbirgt. Doch als er sie plötzlich wieder von sich stößt, muss sich Avery fragen, wer der wahre Theo ist …
(www.droemer-knaur.de)

Nina Bilinszki ist mitten im Ruhrgebiet aufgewachsen, ehe es sie 2009 ins Rhein-Main-Gebiet zog. Bücher begleiten sie dabei schon ihr ganzes Leben, und auch das Schreiben ist inzwischen nicht mehr aus ihrem Leben wegzudenken. Wenn sie sich nicht gerade neue Geschichten ausdenkt, ist sie meist in der Natur anzutreffen, wo sie ihren Labrador-Mischling über die Felder scheucht.
(www.droemer-knaur.de)

Das Cover ist schlicht und der Fokus liegt auf dem Titel.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, sodass man gut in die Geschichte einsteigen kann. Jedoch fehlte mir manchmal auch irgendwie die Tiefe, sodass ich keine richtige Beziehung zu den Charakteren aufbauen konnte. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der beiden Protagonisten Avery und Theo erzählt.

Avery hat bei einem schweren Autounfall ihren Lebenstraum verloren, denn sie kann nie wieder Ballett tanzen. Durch eine Verletzung am Rücken wird sie nie mehr professionell tanzen können. Neben dem Tanzen gab es in Averys Leben nichts. Sie hatte nur eine Freundin und auch nur einen Berufswunsch, der jetzt nicht mehr möglich ist. Daher steht sie an einer wichtigen Kreuzung in ihrem Leben, denn sie muss herausfinden, was das Leben jetzt noch für sie bereithält. Jedoch ist das nicht sehr einfach, gut, dass sie eine wundervolle Freundin hat, die ihr immer helfen wird. Theo ist der Badboy der Geschichte, viele Frauen und ein gefeierte Schwimmstar, jedoch steckt noch viel mehr hinter der Fassade.

Zu Beginn dreht sich die Geschichte sehr über Averys Verlust und wie sie damit umgeht. Wie es ist, wenn man im Leben noch mal ganz von vorne anfangen muss, weil sein Lebenstraum zerstört wurde. Und ich hätte mir gewünscht, dass der Fokus der Geschichte auch darauf bleibt. Jedoch hat Theo ein sehr großes und schwerwiegendes Geheimnis in der Geschichte, dass immer mehr in den Fokus tritt und naja ziemlich früh auch zu erahnen ist. Und das hat für mich irgendwie die Geschichte kaputt gemacht, denn die Art von Szenario habe ich jetzt doch ein paar Mal zu häufig gelesen und in dieser Geschichte kam es auch nicht so emotional rüber.

Schade, denn gerade zu Beginn war ich wirklich sehr begeistert von der Geschichte, dem Schlagaustausch der Protagonisten und auch das Neuerfinden in Averys Leben. Jedoch wandelte sich die Geschichte in der Mitte und der Fokus lag nur auf der anderen Sache. Die mich eher ein bisschen die Augen verdrehen ließ, als mich emotional mitzunehmen.

An Ocean Between Us ist eine Liebesgeschichte über Avery und Theo. Während Averys Leben durch einen Unfall völlig durcheinander gerät, tritt Theo in ihr Leben. Doch Theo hat ein Geheimnis, das ihre Liebe zerstören könnte. Für mich bleibt die Geschichte leider oberflächlich und zu sehr im Fokus auf Theos Geheimnis. Ich hätte mir gewünscht, dass es hier mehr um zweite Chancen im Leben und Neubeginn gehen würde und nicht so ein Drama am Ende veranstaltet wird, was ich irgendwie nicht richtig fühlen konnte. Schade gerade der Beginn hatte mich eigentlich wirklich gefesselt.

©
Foto: Jennifer Boldt
Cover: Verlagsgruppe Droemer Knaur
Rezensionsüberschriften: Pixabay/Adobe Illustrator// Jennifer Boldt

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