1. Das Erwachen → Leseprobe | 2. Die Mission

cbt | 448 Seiten | 13,00€ D Paperback → Zum Verlag | 10.12.2018 | Dystopie

Die siebzehnjährige Zoë hat ein perfektes Leben: Sie besucht eine Eliteakademie, gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah. Doch plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich nun verzweifelt: War alles nur ein Traum? Gemeinsam mit Kip, dessen Bruder Ähnliches durchlebt hat, deckt Zoë ein atemberaubendes Geheimnis auf. Sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht und ob sie ihr perfektes Leben wirklich zurückhaben will …

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Eva Siegmund, geboren 1983 im Taunus, stellte ihr schriftstellerisches Talent bereits in der 6. Klasse bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb unter Beweis. Nach dem Abitur entschied sie sich zunächst für eine Ausbildung zur Kirchenmalerin und studierte dann Jura an der FU Berlin. Nachdem sie im Lektorat eines Berliner Hörverlags gearbeitet hat, lebt sie heute als Autorin an immer anderen Orten, um Stoff für ihre Geschichten zu sammeln.

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Das Cover finde ich farblich sehr schön und auch die Spiegelung ist sehr gut gelungen, denn die Protagonistin lebt in beiden Welten und die sind durch H.O.M.E. miteinander verbunden. Also ich finde es klasse.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Sie beschreibt sehr detailreich, sodass ich mir die dystopische Welt um Berlin sehr gut vorstellen konnte. Die Geschichte ist aus der Ich- Perspektive der Protagonistin Zoë erzählt.

Zoë ist eine interessante Protagonistin, die in der Geschichte einen tollen Wandel durchmacht. Eigentlich hat Zoë ein perfektes Leben. Sie hat einen Freund und wird auf eine Mission vorbereitet bei der sie der Kapitän ist. Sie ist intelligent, mutig und stark. Jedoch ist sie sehr fügig und hinterfragt nichts, sondern nimmt vieles als gegeben an. Erst als sie plötzlich in der Realität aufwacht und feststellen muss, dass ihr Leben nicht echt gewesen ist, fängt sie an zu hinterfragen und wird eine neue noch mutigere Zoë. Sie kämpft darum herauszufinden, wer sie wirklich ist und wozu sie bestimmt ist.

Die Dystopie ist zu Beginn noch sehr ruhig, auch wenn sie gleich schon turbulent beginnt und Zoë aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen wird. Danach lernen wir mit ihr zusammen erstmal die Welt kennen und es herrscht das, wovor wir doch eigentlich alle Angst haben und zwar Wasserknappheit. Die Welt ist mehr oder weniger ein einziges Chaos und es ist spannend den Gedankengängen der Autorin zu folgen. Eine dystopische Welt, die vielleicht irgendwann wirklich werden könnte. Es gibt eine spannende Jagd nach dem Geheimnis und der wahren Mission von Zoë, die immer wieder etwas entschleunigt wurde durch das Alltagsleben. Obwohl wirklich viel Spannendes passiert, wirkt die Geschichte ruhig, sodass sie manchmal mehr wie der Beginn wirkt. Und die Ausblicke auf den zweiten Band wirken wie die Ruhe vor dem Sturm, sodass ich sehr gespannt bin, wie es weitergeht. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

H.O.M.E. Das Erwachen ist doch eher ein ruhiger Auftakt auch wenn es doch eigentlich sehr turbulent und spannend losgeht. Die Geschichte wirkt so ein bisschen, wie die Ruhe vor dem Sturm und lässt auf einen richtig spannenden zweiten Teil hoffen. Die Protagonistin Zoë ist interessant und den dystopischen Weltenentwurf finde ich genial, denn die Vorstellung das sowas passieren könnte, ist doch schon sehr gruselig. Ich finde die Geschichte gelungen und freue mich schon auf einen weiteren Teil.

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