Hallo ihr Lieben ♥
Heute landet die Blogtour zu School of
Love: Lektion 1 von C.J. Crown
bei mir. Ich freue mich, dass ihr alle hier
seid. Nachdem ihr bei Katja Charlies Angels, bei Alexandra
die Charaktere kennenlernen konntet und bei Manja ein Interview mit
der Autorin lauschen durftet, gibt es bei mir heute Wissenswertes rund um die
unterschiedlichen Fetische, die in dem Buch vorkommen. Und last but not least
beendet Charleen mit einem visuellen Rundgang morgen unsere Blogtour.

School of Love: Lektion 1 ist ein Buch
im BDSM Bereich, aber was heißt BDSM genau?
Das Wort BDSM lässt sich aus mehreren
englischen Wörtern zusammensetzten „Bondage & Discipline“, „Dominance &
Submission“ und „Sadism & Masochism“. Hierbei geht es meist um Sexspiele,
die sich mit dem Thema Dominanz und Unterwerfung beschäftigen. Spielerische
Bestrafungen mit Fesseln oder „Spielzeugen“ erhöhen die Lust der Partner. Ganz
wichtig ist aber auch ein beidseitiges Vertrauen der Partner.
In School of Love: Lektion 1 erhält
jede der Anwärterin das Buch „Sexlexikon“ um sich mit jedem Fetisch einmal
auseinander setzten zu können, um ihren Interessen und Abneigungen zu erkunden. Dieses möchte ich euch kurz vorstellen.
„Bondage & Discipline“
Bondage
ist der englische Begriff für Fesselungsspiele, hierbei geht es darum, dass der
dominante Partner den devoten Partner mit Hilfe von Fesselwerkzeugen, wie
Seilen oder Handschellen, kontrolliert und in seiner Bewegung eingrenzt.
Discipline
ist die Disziplinierung des devoten Partners durch Schmerz entweder mit der
Hand oder anderen Züchtigungselementen.
„Dominance & Submission“
Dominance & Submission bezeichnet die Beherrschung und Unterwerfung.
In jeder Beziehung findet man einen eher dominanten und einen eher devoten
Partner. Jedoch kann es bei Dominance & Submission auch so weit gehen, dass
sich der eine Partner als Herrscher sieht und der andere als Sklave. Dies kann
sich nur im sexuellen Bereich abspielen oder aber auch im gesamten Leben.
„Sadism & Masochism“
Sadism & Masochism ist die Bezeichnung für Sadismus und
Masochismus, die beide immer miteinander einhergehen. Der Sadist steht darauf,
anderen Schmerzen zuzufügen und der Masochist steht darauf, Schmerzen zugefügt
zu bekommen. Natürlich einigen sich auch hier die Partner auf eine
Schmerzgrenze.

 

Sexueller Fetischismus
Der Sexuelle Fetischismus ist eine Vorliebe für bestimme Umstände oder
Gegenstände beim Sex. Für Manche ist es ein nice-to-have für Andere jedoch ist
es unbedingt notwendig, um überhaupt Lust zu empfinden.
Fetischbegriffe aus School of Love
(Dominanter Partner: DOM, devoter
Partner: SUB)
Abattage
Abattage
ist das französiche Wort für Schlachtung. Hier wird aber niemand direkt
geschlachtet, sondern der SUB wird an einen anderen Dom ausgeliehen. Meist ist
hierbei der eigenen DOM dabei und sieht zu.
Acomoclitismus
Acomoclitimus ist die Bezeichnung dafür, dass eine Person
dadurch erregt wird, dass der Partner komplett rasierte Genitalien hat. In der
heutigen Zeit ja eigentlich häufig schon eine Voraussetzung.
Acrotomophilie
Acrotomophilie bezeichnet den Fetisch, dass ein Partner
darauf steht mit einer Person Sex zu haben, denen Gliedmaßen fehlen wie z.B.
Arm oder Bein. Um die Wirkung zu erzielen werden dem SUB manchmal die
Gliedmaßen einbandagiert.
Agonophilie
Bei
Agonophilie stehen die Partner auf
Vergewaltigungsspiele in Gruppen oder aber auch mit Einzelpersonen. Hierbei
gilt zwar eine vorherige Absprache, jedoch stehen beide Parteien auf Lust durch
den Kampf. Hierbei wird ein Safeword festgelegt bei dem auch Stopp ist.
Altocalciphilie
Von Altocalciphilie sind meistens Männer betroffen, da es hier um den
Fetisch für hohe Absätze geht. Männer stehen oft darauf, wenn Frauen High Heels
tragen.

Bastinado/ Bastonade
Bei Bastinado/ Bastonade steht der Partner auf Auspeitschung an den
Fußsohlen. Hier ist die Gradwanderung zwischen Schmerz und Lust sehr gering, da
die Fußsohlen sehr empfindlich sind.
Biastophilie
Biastophilie
ist ähnlich wie Agonophilie jedoch kann hier der Partner nur durch eine
tatsächliche Vergewaltigung Lust empfinden. Den Partner würde nicht mal ein
Safeword stoppen.
Crossdressing
Crossdressing ist die Bezeichnung dafür, wenn der Partner
Lust dabei empfindet Kleidung des anderen Geschlechts zu tragen.
Cuckold
Bei Cuckold geht es darum, dass der Partner erregt ist, wenn sein
Partner fremdgeht. Also ein Mann erregt es z.B., dass seine Frau fremdgeht.
Cupping
Beim Cupping stehen die Partner auf die Benutzung von Sauggeräten, meist
zur Sensibilisierung der Haut.
Cutting
Beim Cutting steht der DOM darauf dem SUB Schnittverletzungen mit dem
Messer zuzufügen, hierbei können die Schnitte auch so tief sein, dass Narben
entstehen.
Urophilie
Bei
der Urophilie geht es um sogenannte Natursektspielchen. Der SUB steht darauf
direkt oder indirekt angepinkelt zu werden. Manche reicht alleine das Gefühl
und der Geruch von Urin, andere stehen auf den Geschmack.
Bei meinen Recherchen bin auch noch
auf so einige skurrile Fetische getroffen und hier wollte ich euch meine
persönliche Top 5 nicht vorenthalten. Ich will hiermit niemanden

Diskriminieren, aber ein bisschen Spaß darf gerne sein. 😉
5. Dacryphilie
Die Dacryphilen erregt es, wenn sie
einer anderen Person beim Weinen zu sehen.
4. Knismolagnie
Bei der Knismolagnie kann der Partner
nur zum Höhepunkt kommen, wenn er gekitzelt wird oder man ihm einen Witz
erzählt, also Höhepunkt durch Lachen.
3. Looners
Bei Looners handelt es sich um
Menschen, die auf Luftballons stehen. Entweder reiben sie sich das Gummi über
die Haut und es erregt sie oder sie bringen den Ballon zu platzen und kommen
somit zum Höhepunkt.
2. Dendrophilie
Dendrophile stehen auf Bäume oder
Pflanzen. Selbst die Umarmung von Bäumen kann einen Dendrohilen schon zum
Höhepunkt bringen.
1. Autonepiophilie
Autonepiophile stehen darauf Windeln
zu tragen und sich von dem Partner wickeln zu lassen. Und es ist nicht nur das
Tragen der Windel, dass sie stimuliert, sondern auch das tatsächliche Nutzen
der Windel.
Ich
hoffe ich konnte euch heuten einen ernsten, aber auch witzigen Einblick in die
Welt des BDSM und der Fetische geben. Auch im Hinblick zu School of Love seid
ihr nun schon für die Unterrichtsstunden gewappnet. 
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Das Buch:

Reihe: 1. Lektion 1
Verlag: App Verlag
Preis: 2,99€ D Ebook | Hier Kaufen!
Seitenanzahl: 413 Seiten
Meine Rezension

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Das Gewinnspiel

1. Preis:
1 signiertes Taschenbuch “School of Love – Lektion 1 + Lesezeichen

2. Preis

1 E-Book “School of Love – Lektion 1” + eine passende Tasse dazu

3. Preis

 

1 E-Book “School of Love – Lektion 1”

 

Um ein Los für den Lostopf zu sammeln, beantwortet folgende Frage in den Kommentaren:
Wenn ihr zu Charlie’s Angel dazugehören würdet, wo würdet ihr euch die Grenzen setzten? Würdet ihr euch auf einige Sachen einlassen und sie mal ausprobieren oder wäre das alles gar nichts für euch?
 Bewerbung ist bis einschließlich den 17.11.2016 möglich.

 

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

 

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14 Comments

  1. Anonym

    15. November 2016 at 18:20

    Danke für den interessanten Beitrag.
    Ich ziehe Grenzen bei bestimmten Praktiken. Da ich natürlich nicht alles kenne würde ich auch neues ausprobieren.

    Lg Bonnie Bennett

    Reply
  2. Andrea Lange

    15. November 2016 at 18:36

    Hey 😀

    Das ist ja ein echt interessanter Einblick. Vor allem die Smileys sind gut 😉

    Zur Frage: es gibt mit Sicherheit welche, die ich niemals machen würde. Manches könnte man schon mal ausprobieren …

    LG Andrea

    Reply
  3. Daniela Schiebeck

    15. November 2016 at 21:28

    Es kommt darauf an. Das müsste ich dann immer abwägen.

    Liebe Grüße,
    Daniela

    Reply
  4. Anonym

    16. November 2016 at 0:08

    H

    Ich würde auch manches ausprobieren, aber wenn nötig auch grenzen setzen und stopp sagen

    LG Stefanie Just

    Reply
  5. Tiffi2000

    16. November 2016 at 10:50

    Hallo,

    ich glaube nicht, dass das etwas für mich persönlich wäre und ich da bei dem meisten doch eher Grenzen setzen würde… dennoch fand ich deinen Beitrag wirklich sehr spannend und informativ!

    LG

    Reply
  6. Yvonne11973

    16. November 2016 at 14:58

    Es gibt mit Sicherheit Grenzen bei so manchem Fetisch, allerdings gibt es auch viele Dinge die man so von hörensagen kennt und die sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit lohnen auszuprobieren.
    Neugier ist meistens stärker als der Verstand! 😉

    Reply
  7. Ilona

    16. November 2016 at 15:33

    Für mich würde es nur ganz wenig geben was ich ausprobieren würde. Aber ich lese gerne solche Bücher.

    Reply
  8. Ilona

    16. November 2016 at 15:36

    Ich würde nur wenige Sachen ausprobieren. Ich lese lieber darüber.☺

    Reply
  9. Sabine Kupfer

    16. November 2016 at 18:39

    Hallo,

    ich würde auch eher weniger davon ausprobieren wollen. Finde es aber interessant solche Bücher zu lesen.

    LG
    SaBine

    Reply
  10. Heidi Leifgen

    17. November 2016 at 9:00

    Hallo,
    ich würde einige Sache ausprobieren um meine eigene Grenzen kennen zu lernen.
    Wiederum gäbe es auch Praktiken, die ich von Anfang an ausschließen würde.

    LG Heidi

    Reply
  11. Myriam Amann

    17. November 2016 at 9:43

    Ich würde sicher einiges ausprobieren, doch viele Sachen niemals…Aber es ist immer spannend solche Dinge zu lesen ��

    Reply
  12. Schnuffelchen

    17. November 2016 at 16:27

    Was für ein Beitrag. Ich habe während des Post oftmal zwischen lachen und entsetzen geschwankt. Für einige der Spielarten bin ich definitiv offen, doch der Großteil ist einfach zu absurd oder grotesk. Ich weiß, das es wirklich Menschen gibt, die das brauchen, aber die tun mir wirklich leid, den es wird wohl kaum einfach sein Partner für diese "Liebesspiele" gaben. (Ich verstehe dein Vorwort zu den Top 5 vollkommen, aber mir fällt es schwer zu glauben, das diese Dinge wirklich getan werden und für Sex gehalten werden)

    LG Kathleen

    Reply
  13. Daemonia Fatale

    17. November 2016 at 18:03

    Hallo 🙂

    Ich bin ein sehr offener Mensch, der gerne auch neues ausprobiert. Ob ich alles ausprobieren würde? Vielleicht nicht, doch man soll ja niemals nie sagen und es hängt auch immer vom Partner ab, den man hat.

    Es gab eine Zeit, da hielt ich BDSMler für gestört und krank. Heute weiß ich es sehr viel besser und kann zwar Menschen verstehen, die es für krank halten, aber die Menschen die nicht hinterfragen und zuhören wollen, verstehe ich nicht 🙂

    Lg

    Daemonia

    Reply
  14. Anonym

    17. November 2016 at 20:30

    Ich bin da auch recht offen und würde sicher das ein oder andere ausprobieren 🙂 aber vieles "turnt" halt mehr beim lesen an wie wenn ich mir das bei mir vorstelle!

    Lg

    Reply

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